Freizeit: Neues Spiel, altes Leid
28.03.2009 - Freizeit: Stark begonnen, noch stärker nachgelassen! So kann man kurz den ersten Rückrunden Auftritt unserer Freizeitmannschaft beschreiben. Am ersten Frühjahrsspieltag mussten unsere Jungs nach Burgeis fahren um dort gegen den ASV Mals anzutreten.
Wie auch schon in der Hinrunde so oft, begann unsere Mannschaft gut. Trotz der noch fehlenden Spielpraxis lief der Ball in den ersten 20 Minuten sicher durch unsere Reihen und der Gegner kam nur kaum zu Möglichkeiten, während wir uns die eine um die andere Chance erspielten, jedoch nie zum Erfolg kamen. So traf Rigo zweimal bei einem Freistoss nur die Querlatte und auch Platzi scheiterte aus guter Position am Pfosten. Mitte der ersten Halbzeit war es schließlich Maggè, der nach einem schönen Loch-Pass von Uri, plötzlich allein vor dem Tor stand und den Ball sicher zum 0-1 einschoss.
Sichtlich beflügelt von der Führung spielten wir gut und konzentriert weiter und nach etwas mehr als 10 Minuten war es erneut Maggè der für großen Jubel sorgte. Diesmal jedoch für die Malser Mannschaft. Bei einem Angriff der Gastgeber half er in der Abwehr aus und brachte einen Gegner unglücklich im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoss verwandelte die Obervinschger sicher zum 1-1.
Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Kabinen.
Voll motiviert, gleich das nächste Tor zu schießen, gingen wir nach der Pause wieder auf den Platz und das Tor lies auch nicht lange auf sich warten. Zum dritten Mal an diesem Abend stand Maggè dabei im Mittelpunkt. Nahe der Mittellinie wollte er den Ball vor den Füssen eines Gegners weg hauen. Dabei traf er die Kugel so unglücklich, dass sie Richtung eigenes Tor flog und sich dort zwischen Querlatte und Tormann schön in dasselbe senkte. 2-1 für die Gäste! Dieser Rückstand warf unsere Mannschaft total aus dem Konzept und wir wurden plötzlich immer hektischer auf dem Platz. Es schlichen sich immer mehr Fehler ein und die bis dahin so sichere Abwehr löste sich auch nach und nach auf, da nun jeder meinte er müsse selbst den Rückstand aufholen. Folge dieses vielleicht etwas übertriebenen Vorwärtsdrangs waren zwei Konter zum 3-1 und 4-1. Somit war die Partie nach gut 60 Minuten entschieden. Nichtsdestotrotz erspielten wir uns noch einige gute Möglichkeiten, jedoch fehlte uns abermals das nötige Glück beim Abschluss. Zudem verließen uns dann noch langsam die Kräfte und so war der Treffer zum 5-1 auch nicht mehr zu vermeiden.
Bleibt abschließend nur zu sagen: Partie abhaken, aus den Köpfen streichen und nächste Woche zu Hause gegen Algund wieder so spielen wie in der ersten Halbzeit.
Im Bild: Maggè - Pechvogel des Abends
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